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Jahresbericht des 1. Vorsitzenden

Neben der edlen Kunst, Dinge zu verrichten,
gibt es die edle Kunst, Dinge unverrichtet zu lassen
(Lin Yutang)

                                                                                                                                                         

Diesen Spruch hat mir jemand als Ziel für dieses Jahr aufgeschrieben. Leider muss ich selbst entscheiden, ob etwas edel ist. Für uns heißt das jedoch, dass wir einige Dinge nicht unverrichtet lassen sollten. Neben dem individuellem Training gibt es Maßnahmen die wir uns gemeinsam vornehmen und erledigen müssen. Auf einige Punkte gehe ich in diesem Bericht ein.

 

 

 

Schießstand Lippestraße vor ca. 90 Jahren nach einer Zeichnung von Theo Hölscher

 

Vom 25. Februar bis zum 2. September 2018 zeigt das Gustav-Lübcke-Museum eine Ausstellung zum Leben und Werk des Künstlers Theo Hölscher (1895-1966). Er ist überregional bedeutend, seine Werke sind in zahlreichen Museen vertreten. Die Ausstellung zeigt aus seinem facettenreichen Werk vorwiegend die Arbeiten, mit denen er Hamm als Ort der Technisierung charakterisiert, also mit Brücken, Zechen, Hinterhäusern oder Kanalbau. Diese Arbeiten zeigen eine Bestandsaufnahme der modernen Stadt Hamm der 1920er Jahre. Für die Vorbereitung der Ausstellung ist uns auch dieses Bild von unserer Standanlage gezeigt worden. Ich würde mich freuen, wenn dieses Bild unseres Vereinsgeländes auch in der Ausstellung gezeigt wird.

 

Als das Bild entstand war die Anlage allerdings noch im Besitz des Bürgerschützenvereins. Die Schießgesellschaft kaufte sie im Jahr 1931 im Rahmen der Neugründung des Vereins von der Stadt Hamm. Die Schießgesellschaft Hamm wird jetzt aber bereits 170 Jahre alt. Dies ist ein runder Geburtstag, das nächste Jubiläumsjahr steht uns aber erst in fünf Jahren bevor. Zwar bleibt somit noch Zeit, um unsere Aktivitäten dafür vorzubereiten, allerdings gehen auch fünf Jahre schnell um. Viele unserer Mitglieder können sich vielleicht nicht mehr an unsere Jubiläumsveranstaltung zum 150ten in der Schützenhalle in Ostwennemar erinnern. Diejenigen, die dabei waren wissen aber bestimmt noch, dass einige Vorbereitungen erforderlich waren.

Bis zum und Im Jubiläumsjahr sind auch weitere Aktionen denkbar. Einerseits sind sie von der Mithilfe der Mitglieder andererseits von finanziellen Mitteln abhängig.

Die sportlichen Erfolge und Misserfolge wechseln sich bekanntlich immer ab. Dies gilt für jede Schützin oder jeden Schützen, aber auch für unseren Verein. Nach dem Aufstieg in die Bundesliga und dem Abstieg in diesem Jahr sind aber auch gute Entwicklungen im Luftpistolenbereich und mit dem Zimmerstutzen zu beobachten. Die größte Herausforderung für die nächsten Jahre liegt in der Jugendarbeit. Wir müssen etwas dafür tun, dass die Gruppe wieder wächst. In erster Linie müssen wir auch den Einstieg finden, wieder Übungsleiter zu qualifizieren. Außerdem wäre es schön, wenn wir jemanden fänden, der die Ausbildung zum Kampfrichter absolviert.

 

Fotos WSB

 

Die größten sportlichen Erfolge im vergangenen Jahr feierte Veronique Münster. Mit dem Großkaliber-Gewehr ging sie für die SSG Teutoburger Wald an den Start. In der Disziplin Liegendschießen holte sie sich mit 596 Ringen in der Damenklasse die Deutsche Meisterschaft! Mit Inken Kolloch (Plengemeyer) und Lisa Müller gab es dann auch noch die Silber-Medaille. Am folgenden Tag legte sie mit dem Freigewehr (3x40 Schuss) noch einmal nach. In der offenen Klasse wurde sie mit 576 Ringen 2. und mit ihrer Mannschaft holte sie sich die 2. Goldmedaille. Gold-Silber-Gold-Silber, eine tolle Ausbeute.

Auch für Inken Kolloch lief es mit dem GK-Gewehr gut. Liegend und mit dem Freigewehr reichte es im Einzel für die Top-10 und mit der Mannschaft des SSG Teutoburger Wald holte sie sich eine weitere eine Silbermedaille.

Für dieses steht die Aktualisierung des Schießstandgutachtens an. Damit sind u.a. Sanierungs- oder Investitionsmaßnahmen verbunden. Betroffen sind in erster Linie der Pistolenstand, der KK-Stand und der Mantelgeschoßgraben. Dort muss eine Stützwand erneuert werden. Vor allem Franko Biedert kümmert sich um diese Maßnahme. Der Luftdruckstand müsste noch nicht in die Prüfung einbezogen werden. Ggf. ist es jedoch sinnvoll diese Prüfung mitzumachen.

Neben lfd. Instandhaltungsmaßnahmen die für unsere Schießstandanlagen durchzuführen sind, müssen auch weitere Maßnahmen angegangen werden. Zuletzt im Herbst hatten wir ausgerechnet zu Beginn der kalten Tage Probleme mit der Heizungsanlage. Nun ist sie wieder zuverlässig in Betrieb, jedoch ist es absehbar, dass in diesem oder im nächsten Jahr ein Austausch ansteht. Also müssen wir mit den Planungen dafür beginnen. Da damit auch die Prüfung verbunden ist, ob ggf. Fördermittel zur Verfügung stehen, müssen wir auf die Antragsfristen achten. Sofern es Mittel aus den Töpfen des Stadtsportbundes sein können, muss der Antrag bis zum 30.06. eingereicht werden. Sonst müssen wir wieder ein Jahr warten. Diese Frist gilt im Übrigen auch für Zuschüsse für Sportgeräte.

Es sind auch weitere Maßnahmen notwendig. Für die Einfahrt und den Parkplatz sowie für den Weg zum Vereinshaus müssen wir uns etwas einfallen lassen. Außerdem können wir den Weg in der KK-Bahn im hinteren Bereich nicht mehr so belassen, weil er bei Nässe überhaupt nicht benutzt werden kann.

Im Jahr 2017 können wir eine sehr positive Mitgliedentwicklung feststellen und damit den positiven Trend des Vorjahres fortsetzen. Eine Ursache ist die geringere Anzahl von Austritten. Die andere sind erfreulicherweise insgesamt 25 Neuaufnahmen. Mit 231 Mitgliedern haben wir den höchsten Stand seit 2010 erreicht. Damals zählten wir noch 250 Mitglieder. Zum Vergleich

Vor 30 Jahren: 1987 = 172 Mitglieder

Vor 20 Jahren: 1997 = 316 Mitglieder

Vor 10 Jahren: 2007 = 263 Mitglieder

Die Standaufsichten müssen wir neue Anforderungen erfüllen und sich Qualifizieren. Im vergangenen Jahr wurde vom Deutschen Schützenbund eine für seine Mitglieder verbindliche Richtlinie beschlossen. Die Ausbildung für verantwortliche Aufsichtspersonen müssen als Bestandteil der Sachkunde nun alle Standaufsichten der Schießgesellschaft absolvieren. Sofern sie nicht mit der Sachkundeausbildung verbunden war muss diese Ausbildung nachgeholt werden. Dies ist bei vielen unserer Aufsichten der Fall. Zusammen mit Sigurd Ehls, der die Lizenz dafür hat, bieten wir diese notwendige Zusatzqualifikation an zwei Samstagen, jeweils vormittags an. Eine Prüfung ist nicht abzulegen. Ich hoffe, dass alle unsere Aufsichten sich die Zeit dafür nehmen. Ohne eine ausreichende Anzahl qualifizierter Aufsichtspersonen ist der umfangreiche Schießbetrieb auf unseren Anlagen nicht möglich.

Bei der letzten Jahreshauptversammlung haben wir die Shop-Lösung für unsere Vereinskleidung vorgestellt. Mittlerweile ist die Farbe Rot immer häufiger auf unserem Stand zu sehen. Viele haben sich inzwischen bei unserem Partnergeschäft in Hamm, Ballsport Hamm, eine Jacke, Pullover oder T-Shirt gekauft. Zwar lief der Start nicht ganz problemlos, aber mittlerweile sollte es ganz gut funktionieren.

Alle notwendigen Informationen sind auf unserer Internetseite zu finden und im Vereinshaus liegen auch Flyer aus.

Eine Überraschung für viele war sicherlich meine Wahl in das Präsidium des Westfälischen Schützenbundes.

Das neue Präsidium des WSB - Foto: WSB

Da Klaus Stallmann, unser langjährige bisherige Präsident, sich nicht mehr zur Wiederwahl stellen wollte und gleichzeitig der bisherige Vizepräsident Hans-Dieter Rehberg zur Wahl als Präsident vorgeschlagen war, hatte ich eine Anfrage erhalten, ob ich mir vorstellen könnte, als Vizepräsident zu kandidieren. Die Entscheidung war für mich und meine Lebensgefährtin nicht leicht. Nach einigen Gesprächen mit ihr einigen anderen Personen habe ich mich dann dazu entschlossen. Damit verbunden war auch meine Zusicherung, dass ich weiterhin Vorsitzender der Schießgesellschaft bleiben und meine Aufgaben wahrnehmen würde.

Allerdings sind Terminkonflikte nicht ausgeschlossen. Für mich ist es deswegen wichtig, dass die Vorstandsarbeit weiter gut funktioniert und jeder seine Aufgaben ebenfalls erfüllt. Trotzdem sollten wir unter uns Mitglieder finden, die den Vorstand gut ergänzen können.

Inzwischen habe ich meine Aufgaben beim WSB übernommen und arbeite mich ein. Als Vizepräsident bin ich Vertreter des Präsidenten und außerdem für die Verbandorganisation und für nationale Kontakte zuständig. Damit verbunden sind hin und wieder Reisen zu Delegiertentagungen der WSB-Bezirke oder zu Schützentagen anderer Landesverbände des Deutschen Schützenbundes.

Eine Sache ist aber ganz neu. Für die offiziellen Anlässe habe ich nun auch eine grüne Schützenjacke. Tatsächlich trage ich meine rote Vereinsjacke jedoch wesentlich häufiger. Das sollte auch so bleiben, denn mit dem aktiven Schießen, mit Training und Wettkampf, möchte ich auch nicht aufhören.

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